Ein Abschied ohne Tränen

Die Entscheidung ist gefallen. Ich habe die Trennung von der analogen Fotografie vollzogen. Nachdem die Pläne für ein eigenes Fotolabor nicht umgesetzt werden konnten ist mein Interesse an Pentax, Minolta und Leica immer weiter gesunken. Die Apparate verbrachten zum Schluss nur noch ein trostloses Dasein in den Fototaschen.

Und dann reifte eben der Entschluss. Analog wird aufgelöst und alles "en Block" verkauft. Weg ist weg! Schluss und Ende.

Ist es jetzt wirklich schwer gefallen?

Nein, nicht wirklich. Jedes Ende birgt einen neuen Anfang. Jetzt geht es eben Digital weiter. Die Anwendung der neuen Technik profitiert von der alten Erfahrung. Es gilt Neues zu lernen um die Tücken der neuen Technik zu umschiffen und dadurch ebenso gute Ergebnisse zu erzielen wie mit Dia und Negativ. Der Computer ersetzt das Labor und eröffnet aber auch gleichzeitig neue Wege für die Kreativität.

Das Wissen über die alten Techniken ist ein unermesslicher Schatz, den ich nicht missen möchte. Aber sie zu einem dauernden Status Quo zu erheben ist dann doch etwas zurück orientiert. Neue Technik mit Überlegung angewendet kann genau so viel Spass machen. Also auf zu neuen Ufern.

Wo ich mich aber immer noch verweiger sind digitale Bilderrahmen. Die fotografischen Highlights werden weiter auf Papier gebracht. Somit bleibt das Endresultat doch noch ein wenig analog.

Seit 2011 bin ich auf die digitale Fotografie umgestiegen. Ich fotografiere mit einer Canon EOS 500 D. Zwei Objektive (Canon EF-S 18-135 IS und EF 75-300 IS) decken meinen Brennweitenbedarf ab. Zum Experimentieren habe ich noch ein Walimex 8 mm Fisheye sowie ein 60mm Macro-Objektiv mit Ringblitz. Zubehör wie Kamerahandgriff, diverse Filter sowie ein kompatibles Blitzgerät vervollständigen die Ausrüstung.

Zum Verweilen in der "guten alten Zeit" der Fotografie bleibt einem ja dann immer noch ein virtueller Rundgang durch das Deutsche Kameramuseum in Plech

Und manchmal gibt es aber auch Begebenheiten , die einen wieder zu den Wurzel zurück führen ...

 

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Meine Gedanken zum Thema Bildbearbeitung